Sonnenbrand nach Sonnenbad: Tipps für davor und danach

Die Vögel zwitschern. Keine Wolke ist am Himmel. Das Quecksilber im Thermometer steigt. Perfekte Voraussetzungen für ein ausgiebiges Sonnenbad. Doch allzu oft folgt auf das entspannte Sonnentanken ein schmerzhafter Sonnenbrand. Die krebsrote Haut ist nicht nur schmerzhaft und nervig, sondern auch noch gefährlich. Dabei wäre sie so leicht zu verhindern.

Ein Sonnenbrand wird durch die UV-Strahlung der Sonne verursacht. Die Haut reagiert 6-8 Stunden nach dem Sonnenbad mit Rötungen, Schwellung und Schmerzen, manchmal auch mit Blasenbildung darauf. Seinen Höhepunkt erreicht ein Sonnenbrand nach 12-24 Stunden und klingt nach 1-2 Wochen wieder ab. Menschen mit heller Haut neigen bekanntermaßen eher zu einem Sonnenbrand als dunkle Hauttypen.

Bei der Behandlung eines Sonnenbrandes kommt es auf die Schwere der Entzündung an. Sollten Blasen auftreten oder sich gar die Haut auflösen, dann sofort ab zum Arzt oder ins Krankenhaus. Hier helfen Hausmittel oder Erste Hilfe Tipps nicht mehr viel. Sollte es sich beim Sonnenbrand nur um Rötungen, Brennen und Juckreiz handeln, ist der Gang zum Arzt nicht unbedingt notwendig. In diesem Fall kommt es auf zwei Dinge an: Kühlung und Flüssigkeitszufuhr.

After Sun Lotionen und Cremen wurden dafür entwickelt und bieten genau das. Dazu empfiehlt es sich, ausreichend Wasser zu trinken um Stoffe, die bei der körpereigenen Reaktion auf den Sonnenbrand entstehen, aus dem Körper zu spülen. Alternativ kann man auch feuchte Tücher, Teebeutel auflegen oder Wickel machen. Alles was kühlt, hilft. Auch Kamillenextrakt unterstützt die Haut bei der Heilung weil es entzündungshemmend wirkt.

Die beste Methode einen Sonnenbrand zu behandeln ist jedoch, einen Sonnenbrand ganz zu verhindern. Am einfachsten geht das, indem man die Sonne ganz meidet. Da man aber nicht den ganzen Sommer im Keller verbringen möchte, gibt es hier noch ein paar Tipps, wie man die Sonne genießen kann, ohne am nächsten Tag beim Shirt anziehen schmerzverzerrt gucken zu müssen:

  1. Achtet bei Sonnenschutzprodukten auf den UV-A und UV-B-Schutz! Ein Sonnenbrand wird vor allem durch UV-B-Strahlen der Sonne verursacht. Nicht alle Sonnencremen können vor diesen Strahlen schützen.
  2. Meidet die Mittagssonne! Zwischen 11 und 14 Uhr strahlt die Sonne 50% der Tages-UV-Menge auf die Erde. In dieser Zeit entsteht ein Sonnenbrand besonders schnell.
  3. Cremt euch ausreichend ein! Alle Körperteile, die der Sonne ausgesetzt sind sollten gut eingecremt werden und zwar bevor man in die Sonne geht.
  4. Cremt rechtzeitig nach! Einmal eincremen reicht bei einem mehrstündigem Aufenthalt in der Sonne nicht. Gerade nach dem Schwimmen oder wenn man viel geschwitzt hat sollte man nachcremen. Empfohlen wird, sich alle zwei Stunden zumindest die besonders exponierten Stellen, oft die Schultern oder der Nacken, einzucremen.
  5. Legt euch nicht stundenlang in die pralle Sonne! Um sich zu bräunen muss man nicht unendlich lange in der Sonne braten. Je länger man der Strahlung ausgesetzt ist, desto wahrscheinlicher ist ein Sonnenbrand. Gegen eine halbe Stunde ist nichts einzuwenden, allerdings sollte man auch den Schatten nicht meiden.

Die Sonne ist nicht von sich aus gefährlich für unsere Haut. Mit ein paar einfachen Tricks kann man sie genießen, ohne zur After-Sun-Lotion greifen zu müssen. Damit steht einem sonnenbrandfreien Sommer nichts mehr im Weg.

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