Hautpflege – die richtige Pflege ist abhängig vom Hauttyp

Es ist eine große Anzahl an Hautpflegeprodukten auf dem Markt, die rege beworben werden und die Haut pflegen sollen. Die Pflegeprodukte sind allerdings nicht immer für jeden Hauttyp geeignet und die Haut benötigt eine ausreichende, ihrem Typ angepasste Pflege.

Die Haut ist das größte menschliche Organ und ist täglich Strapazen ausgesetzt. Die menschliche Haut muss Wind und Wetter standhalten und bedarf einer guten Pflege. Die Haut besteht aus den drei Schichten Epidermis (Oberhaut), Dermis (Lederhaut) und Unterhautfettgewebe (Subcutis). Lederhaut und Oberhaut werden zusammen als Cutis bezeichnet und sind zusammen ca. drei bis fünf Millimeter dick. Auch wenn die Haut bei jedem Menschen identisch aufgebaut ist, gibt es in der Pflege individuelle Hauttypen. Des Weiteren verändert sich die Haut mit zunehmenden Alter. Daher sollte die Hautreinigung dem Alter, dem Verschmutzungsgrad, dem Hautzustand und dem Hauttyp entsprechen.

Wieso ist eine Pflege der Haut notwendig?

Der Mensch bleibt nicht ewig jung, sondern unterliegt einem Alterungsprozess. Das gilt auch für die Haut des Menschen. Der Alterungsprozess setzt schon mit der Geburt ein und die normale Hautalterung ist ein ganz natürlicher Vorgang. Die Hautalterung findet beispielsweise in der Lederhaut statt. Im Bindegewebe der Lederhaut sind hauptsächlich Kollagenfasern zu finden. Die Kollagenfasern sind bei jungen Menschen beweglich und können gegeneinander verschoben werden. Sie können bei jungen Menschen viel Feuchtigkeit speichern. Mit dem zunehmenden Alter verändert sich die Elastizität der Kollagenfasern. Die Zellaktivität nimmt ab und es kommt zum Verkleben sowie zur Verhärtung einzelner Kollagenfasern. Mit der abnehmenden Elastizität der Haut nimm auch die Fähigkeit ab, Feuchtigkeit zu speichern. Das Wasserbindevermögen der Epidermis wird reduziert. Die Hautalterung ist durch Faltenbildung, Trockenheit, Pigmentverschiebung (fleckig) sowie durch schlaffe Haut gekennzeichnet. Es kann zudem zu Verhornungsstörungen im Hautalterungsprozess kommen. Ab dem 25. Lebensjahr sind schon erste Hautalterungserscheinungen sichtbar.

Neben dem biologischen Hautalterungsprozess gibt es noch weitere Faktoren, welche die Hautalterung begünstigen oder sogar beschleunigen können. Zu den Faktoren, die als äußere Faktoren bezeichnet werden, gehören Luftverschmutzung, Kälte, UV-Strahlung sowie Heizungsluft. Auch zu häufiges Hautwaschen wirkt sich negativ auf die Haut aus. Durch das Waschen werden die hauteigenen Substanzen wie Hautfette, Wasser und Hornzellen reduziert und es kann zu einem Defizit kommen. Zum Hautbild tragen auch Ernährung und Lebensumstände bei. Bewegungsmangel und eine nicht ausgewogene Ernährung kann zu einem schlechten Hautbild führen oder die Hautalterung begünstigen.

Wozu führt der Verlust von Fett und Feuchtigkeit in der Haut?

Wenn die Haut Fett und Feuchtigkeit verliert bzw. nicht genügend aufnehmen kann, dann wird sie rau und spröde. Werden die äußeren Einflüsse und biologischen Prozesse nicht von selbst neutralisiert, kann das Hautbild leiden. Bestimmte Pflegeprodukte können den Feuchtigkeits- und Fetthaushalt ausgleichen und zu den natürlichen Schutzfunktionen der Haut beitragen. Welche Pflegeprodukte helfen können, ist allerdings vom Hautbild und den individuellen physiologischen Eigenschaften abhängig. Wer beispielsweise unter trockener Haut leidet, der sollte nur kurz duschen und eher zurückhaltend baden. Des Weiteren sollten Cremes oder Waschlotionen verwendet werden, die dem Haut-pH-Wert entsprechen und den Säureschutzmantel der Haut nicht extrem angreifen.

Welche Pflege ist die richtige?

Es sollte eine Hautpflege genutzt werden, die für Haut bzw. Hauttyp verträglich ist und die Haut geschmeidig hält. Des Weiteren sollte die Hautpflege das Regenerationsvermögen der Haut unterstützten. Ein geeignetes Pflegeprodukt kann auch von einem Hautarzt empfohlen werden.

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